Über das Gewöhnliche hinaus bewegen / move beyond the ordinary, reach further
Entspannung und Bewegung
Töne, Atem, Mikrobewegungen, Verlangsamung
Visionssuche, Kreativitätstraining
Zeit und Raum, Dekonstruktion und Kreation
neuer Kurs ab März 2009!
mehr Information in Kürze!
Mittwoch, 18. Februar 2009
Montag, 19. Januar 2009
Verschrottungsprämie
Mein Mann und ich sortieren unsere Schränke.
Das hat vielleicht mit dem Gefühl von Vorfrühling zu tun, das plötzlich in der Luft liegt, trotz 3 Grad Celcius - das wirkt nach minus 12 Grad Celcius einfach frühlingshaft. Und mit den länger werdenden Tagen.
Jedenfalls wanderte soeben einiges an abgetragener guter deutscher Markenunterwäsche meines Mannes in die Tonne. Wir stellten fest: Sie war altgedient. Ich traue mich gar nicht zu sagen, wie altgedient (also sagen wir: evtl. noch mit DM bezahlt) und sie war wirklich all die Zeit schön anzusehen.
Ich bemerkte daraufhin, dass bei dieser langen Haltbarkeit ja auch wirklich nichts aus der deutschen Wirtschaft werden könne, aber dass andererseits die Unterwäsche mittlerweile so teuer ist, dass sie bei kürzerer Haltbarkeit, "Euro wie DM" und halbierten Löhnen auch gar nicht mehr finanzierbar sei.
Daraufhin hatte mein Mann die Herrliche Idee einer Verschrottungsprämie für Herrenunterwäsche.
Also wenn das kein gutes Wahlkampfthema ist!!!
Das hat vielleicht mit dem Gefühl von Vorfrühling zu tun, das plötzlich in der Luft liegt, trotz 3 Grad Celcius - das wirkt nach minus 12 Grad Celcius einfach frühlingshaft. Und mit den länger werdenden Tagen.
Jedenfalls wanderte soeben einiges an abgetragener guter deutscher Markenunterwäsche meines Mannes in die Tonne. Wir stellten fest: Sie war altgedient. Ich traue mich gar nicht zu sagen, wie altgedient (also sagen wir: evtl. noch mit DM bezahlt) und sie war wirklich all die Zeit schön anzusehen.
Ich bemerkte daraufhin, dass bei dieser langen Haltbarkeit ja auch wirklich nichts aus der deutschen Wirtschaft werden könne, aber dass andererseits die Unterwäsche mittlerweile so teuer ist, dass sie bei kürzerer Haltbarkeit, "Euro wie DM" und halbierten Löhnen auch gar nicht mehr finanzierbar sei.
Daraufhin hatte mein Mann die Herrliche Idee einer Verschrottungsprämie für Herrenunterwäsche.
Also wenn das kein gutes Wahlkampfthema ist!!!
Samstag, 10. Januar 2009
Mir aus der Seele gesprochen
Ein frohes neues Jahr allen meinen LeserInnen!
Hier zum Jahresbeginn ein sehr interessanter Beitrag:
Ein Auszug aus dem Interview in der SZ vom 31.12.2008, mit dem US-Amerikaner Dennis Snower, der seit Oktober 2004 Präsident des IfW in Kiel ist.
SZ: Und was hat Sie am meisten verblüfft, als Sie vor vier Jahren nach Deutschland kamen?
Snower: Der enorme Neid, der Leute dauernd zu Vergleichen treibt, der immer alles ebnen will. Der Ungleichheiten in Leistungen nicht belohnen will und sozialen Zusammenhalt mit Gleichheit verwechselt. Damit kann ich immer noch nichts anfangen. Mein Gehirn ist darauf noch nicht programmiert und ich weiß auch nicht, ob ich es jemals verstehen werde.
Das spricht mir aus der Seele.
Wir wohnen seit unserer Wiederkehr aus Kalifornien als gebürtige Westdeutsche im ehemaligen Osten Berlins und meine Kinder gehen auf eine Schule und in einen Kindergarten, deren Lehrer und Erzieher durchwegs im ehemaligen Osten sozialisiert wurden.
Das Phänomen der Gleichmacherei ist hier noch hundertfach potenziert!:
Wir hatten letztes Jahr um die Weihnachstszeit die Gelegenheit, als Familie unsere Freunde in Kalifornien zu besuchen. Als wir zurückkamen war unsere Tochter voller glücklicher Eindrücke und wollte ihren Klassenkameraden davon berichten.
Die Klassenlehrerin untersagte ihr dies mit dem Hinweis, es gäbe sozialschwache Kinder in der Klasse und für die wäre es traurig, wenn sie davon erführen, was Elvira alles Tolles erlebt hat, da ihre Eltern sich das nicht leisten könnten.
Anstattdessen wurde unsere Tochter traurig, weil sie ihre wunderschönen Erlebnisse für sich behalten sollte.
Uns blieb der Mund offen stehen. Diese Art von Gleichmacherei werde ich nie verstehen, dieses ewige Generieren von Mittelmaß, das Nivellieren und Kappen von Spitzen.
Dies ist nur eines von vielen Beispielen.
Unsere privaten Spenden für die jeweiligen Bildungseinrichtungen werden aber gerne entgegengenommen, da werden die Spitzen nicht gekappt.
Die Langfassung des Interviews gibt es unter www.sueddeutsche.de/wirtschaft
Hier zum Jahresbeginn ein sehr interessanter Beitrag:
Ein Auszug aus dem Interview in der SZ vom 31.12.2008, mit dem US-Amerikaner Dennis Snower, der seit Oktober 2004 Präsident des IfW in Kiel ist.
SZ: Und was hat Sie am meisten verblüfft, als Sie vor vier Jahren nach Deutschland kamen?
Snower: Der enorme Neid, der Leute dauernd zu Vergleichen treibt, der immer alles ebnen will. Der Ungleichheiten in Leistungen nicht belohnen will und sozialen Zusammenhalt mit Gleichheit verwechselt. Damit kann ich immer noch nichts anfangen. Mein Gehirn ist darauf noch nicht programmiert und ich weiß auch nicht, ob ich es jemals verstehen werde.
Das spricht mir aus der Seele.
Wir wohnen seit unserer Wiederkehr aus Kalifornien als gebürtige Westdeutsche im ehemaligen Osten Berlins und meine Kinder gehen auf eine Schule und in einen Kindergarten, deren Lehrer und Erzieher durchwegs im ehemaligen Osten sozialisiert wurden.
Das Phänomen der Gleichmacherei ist hier noch hundertfach potenziert!:
Wir hatten letztes Jahr um die Weihnachstszeit die Gelegenheit, als Familie unsere Freunde in Kalifornien zu besuchen. Als wir zurückkamen war unsere Tochter voller glücklicher Eindrücke und wollte ihren Klassenkameraden davon berichten.
Die Klassenlehrerin untersagte ihr dies mit dem Hinweis, es gäbe sozialschwache Kinder in der Klasse und für die wäre es traurig, wenn sie davon erführen, was Elvira alles Tolles erlebt hat, da ihre Eltern sich das nicht leisten könnten.
Anstattdessen wurde unsere Tochter traurig, weil sie ihre wunderschönen Erlebnisse für sich behalten sollte.
Uns blieb der Mund offen stehen. Diese Art von Gleichmacherei werde ich nie verstehen, dieses ewige Generieren von Mittelmaß, das Nivellieren und Kappen von Spitzen.
Dies ist nur eines von vielen Beispielen.
Unsere privaten Spenden für die jeweiligen Bildungseinrichtungen werden aber gerne entgegengenommen, da werden die Spitzen nicht gekappt.
Die Langfassung des Interviews gibt es unter www.sueddeutsche.de/wirtschaft
Sonntag, 21. Dezember 2008
Sonntag, 14. Dezember 2008
Werde Licht!
"Our deepest fear is not that we are inadequate.
Our deepest fear is that we are powerful beyond measure.
It is our light, not our darkness, that most frightens us. We ask ourselves, who am I to be brilliant, gorgeous, talented, and fabulous?
Actually, who are you not to be? You are a child of God. Your playing small doesn't serve the world. There's nothing enlightened about shrinking so that other people won't feel insecure around you. We are all meant to shine, as children do. We are born to make manifest the glory of God that is within us. It's not just in some of us, it's in everyone. And as we let our own light shine, we unconsciously give other people permission to do the same. As we are liberated from our own fear, our presence automatically liberates others." Nelson Mandela
Our deepest fear is that we are powerful beyond measure.
It is our light, not our darkness, that most frightens us. We ask ourselves, who am I to be brilliant, gorgeous, talented, and fabulous?
Actually, who are you not to be? You are a child of God. Your playing small doesn't serve the world. There's nothing enlightened about shrinking so that other people won't feel insecure around you. We are all meant to shine, as children do. We are born to make manifest the glory of God that is within us. It's not just in some of us, it's in everyone. And as we let our own light shine, we unconsciously give other people permission to do the same. As we are liberated from our own fear, our presence automatically liberates others." Nelson Mandela
Dienstag, 2. Dezember 2008
"One door closes, another one opens"
Ich wünschte, es wäre leichter die Phase dazwischen auszuhalten!
Montag, 1. Dezember 2008
Märchenhütte
http://www.maerchenhuette.de/
Kann ich nur empfehlen!
Die Hütte steht in Mitte, direkt gegenüber dem Bodemuseum.
Habe lange nicht mehr so gerne Märchen im Theater geguckt.
Kann ich nur empfehlen!
Die Hütte steht in Mitte, direkt gegenüber dem Bodemuseum.
Habe lange nicht mehr so gerne Märchen im Theater geguckt.
Freitag, 28. November 2008
"I hate you for being afraid of me!"
Who are you
stranger
scaring me
to death
and
threatening me
for being afraid of you?
I am afraid of you!
and yet
I stand right here.
What is it that you want?
And the stranger replies
shaking and full of ferocity:
I hate you for being afraid of me!
stranger
scaring me
to death
and
threatening me
for being afraid of you?
I am afraid of you!
and yet
I stand right here.
What is it that you want?
And the stranger replies
shaking and full of ferocity:
I hate you for being afraid of me!
Dienstag, 25. November 2008
Lesung in der UDK
...ist bereits vorbei, will es aber hier dokumentieren...
My wellknown territory and beyond -
Über den Versuch, nicht zu verzweifeln
im Rahmen von:
Anna Chi - Das Frauenzimmer
in Memory of Gerburg Treusch-Dieter
19. November 2008
9-21 Uhr
UdK Berlin
Gebäude: Grunewaldstrasse
Siehe:
http://www.ht.makarov-a.com/news.html
My wellknown territory and beyond -
Über den Versuch, nicht zu verzweifeln
im Rahmen von:
Anna Chi - Das Frauenzimmer
in Memory of Gerburg Treusch-Dieter
19. November 2008
9-21 Uhr
UdK Berlin
Gebäude: Grunewaldstrasse
Siehe:
http://www.ht.makarov-a.com/news.html
Donnerstag, 6. November 2008
Religionsdialog
Sonntag, 9. November 2008, 17.00 Uhr
„Musikalischer Religionsdialog“
in der St. Thomas-Kirche
am Mariannenplatz (Kreuzberg)
Es erklingt hebräische Musik neben christlich-orthodoxer Kirchenmusik,
Koran-rezitationen und religiöse Volksmusik.
Sechs Künstlerinnen und Künstler mit christlichem, jüdischem und
muslimischem Hintergrund, laden Menschen unterschiedlicher Religionen
und Weltanschauungen zu diesem speziellen Hörerlebnis ein.
„Mit Hochachtung und herzlicher Toleranz
erklingen die Unterschiede im Glauben,
in den Weltbildern und in den Lebenseinstellungen.“
so das Motto der Veranstaltung.
Gerade am 9. November, 70 Jahre nach der Reichspogromnacht, in der Juden
verfolgt und ermordet, Synagogen zerstört wurden, möchte die
St.-Thomas-Gemeinde damit einen Beitrag für eine Welt der religiösen
Toleranz leisten.
Der Dialog zwischen Judentum, Christentum und Islam muss vielstimmig sein.
Sechs solistische Stimmen stellen im einmaligen Klangraum der St.
Thomas-Kirche die verschiedenen Religionen dar – alleine, zu zweit oder
gleichzeitig. Die Töne und Worte können sich überschneiden, ineinander
greifen, gemeinsam erklingen und die Geschichte ihrer gleichzeitigen
Existenz erzählen.
„Musikalischer Religionsdialog“
in der St. Thomas-Kirche
am Mariannenplatz (Kreuzberg)
Es erklingt hebräische Musik neben christlich-orthodoxer Kirchenmusik,
Koran-rezitationen und religiöse Volksmusik.
Sechs Künstlerinnen und Künstler mit christlichem, jüdischem und
muslimischem Hintergrund, laden Menschen unterschiedlicher Religionen
und Weltanschauungen zu diesem speziellen Hörerlebnis ein.
„Mit Hochachtung und herzlicher Toleranz
erklingen die Unterschiede im Glauben,
in den Weltbildern und in den Lebenseinstellungen.“
so das Motto der Veranstaltung.
Gerade am 9. November, 70 Jahre nach der Reichspogromnacht, in der Juden
verfolgt und ermordet, Synagogen zerstört wurden, möchte die
St.-Thomas-Gemeinde damit einen Beitrag für eine Welt der religiösen
Toleranz leisten.
Der Dialog zwischen Judentum, Christentum und Islam muss vielstimmig sein.
Sechs solistische Stimmen stellen im einmaligen Klangraum der St.
Thomas-Kirche die verschiedenen Religionen dar – alleine, zu zweit oder
gleichzeitig. Die Töne und Worte können sich überschneiden, ineinander
greifen, gemeinsam erklingen und die Geschichte ihrer gleichzeitigen
Existenz erzählen.
