Montag, 23. Februar 2026

Between Worlds

 "This exhibition emerges at a time when experiences of uncertainty, displacement, and psychological fragmentation have become part of contemporary life. In this context, Brönner’s work offers not answers, but spaces of transition — environments in which withdrawal, reflection, and re-emergence become possible. The exhibition makes visible the quiet processes through which transformation occurs, both within artistic practice and within human experience“. 

 Bianca Galanzino, Curator

Donnerstag, 19. Februar 2026

Coming up: Solo Exhibition Between Worlds, Opening February 28, 2026 - Come along!


 

Between Worlds 
Ute Brönner


Siebdrucke auf Samt, Baumwolle und Gaze entfalten sich als stille Schwellen – zwischen Intimität und Kollektivität, Sichtbarkeit und Verschwinden.
Texturen absorbieren Licht, Bilder erscheinen und lösen sich auf, und der Körper wird eingeladen, langsamer zu werden und nach oben zu schauen.

Diese Ausstellung bewegt sich durch drei Räume:
den intimen und poetischen,
den subtilen und gemeinsamen,
und einen Ort der Begegnung.

Vernissage: Samstag, 28. Februar 2026, 18 Uhr



Cornelius-Fredericks-Straße 7
13351 Berlin

Fahrverbindung: U6, M 13: Seestraße




Erleben Sie eine sinnliche Reise durch Material, Erinnerung und Präsenz.
Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Kuratiert von Bianca Galanzino



Programm

Kurator:innenführung mit Bianca Galanzino

7. März, 16.30 Uhr


Internationaler Frauentag – Nach der Demo
Heisse Schokolade, Tee, Musik und Lesung mit Ute Brönner
8. März 2026, 16 – 18 Uhr


Finissage

14. März 2026, 18 Uhr, Künstler:innengespräch um 18:30 Uhr


Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag 14 – 18 Uhr
u. n. Vereinbarung

Mehr Informationen und Besichtigung nach Vereinbarung: bianca.galanzino@gmail.com.


Bitte beachten: Im Zeitgeist Zentrum sind keine Straßenschuhe erwünscht. 





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Between Worlds 
Ute Brönner


Silk screen prints on velvet, cotton, and gauze unfold as quiet thresholds—between intimacy and collectivity, visibility and disappearance.
Textures absorb light, images appear and dissolve, and the body is invited to slow down and look upward.

This exhibition moves through three spaces:
the intimate and poetic,
the subtle and shared,
and a place of encounter.

 Vernissage: Samstag, February 28th, 2026, 6pm


Cornelius-Fredericks-Straße 7

13351 Berlin


Public transport: U6, M 13: Seestraße



Come and experience a sensory journey through material, memory, and presence.
We would love to welcome you.

Curated by Bianca Galanzino



Program:

Saturday, March 7, 2026, 4:30pm
Curator‘s Tour wirh Bianca Galanzino

International Women‘s Day – We meet after the Rally

Hot Cocoa, Tea, Music and Reading with Ute Brönner 
Sunday, March 8,  4 – 6pm

Finissage 

Saturday, March 14, 2026, 6pm, artist talk at 6:30pm



Opening hours
Mon – Thu 2pm – 6pm and by appointment


For more information please contact: bianca.galanzino@gmail.com.


Please note: Zeitgeist Zentrum has a no-shoe-policy







Samstag, 14. Februar 2026

My reading in Marseille - Meine Lesung in Marseille - Ma lecture publique à Marseille

Grande Librairie Internationale de Marseille, 4. Februar 2026, Ich lese: "La Crèche"


Merci a toute.s!!!

Montag, 11. August 2025

Neuerscheinung

Nouveau___Nouveau___Nouveau___Nouveau___Nouveau___Nouveau________

Les Ateliers d'écriture créative Brigitte Brami présentent les textes de Ute BRÖNNER et plus

Neuerscheinung Juli 2025
Mit 4 literarischen Texten von mir auf Französisch

éditions unicité, Paris
310 Seiten, 25 €, broschiert
 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

In Frankreich zu beziehen über:
oder über mich direkt (und vermutlich auch über Amazon)
 

 

Montag, 12. Mai 2025

Nobel

(...) Jenes mal konnten sie, zum Glück, im ersten Hotel für Touristen übernachten, welches der Senator unter seinem Namen mit Geld des Staates gebaut hatte (...).

 

Sonntag, 11. Mai 2025

So schaut's aus - Über Konstanten in unsicheren Zeiten

 

Beilage der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 11. Mai 2025


















 

Und dazu ein wenig Geschichte:




















 

2008 erschien Julia Friedrichs, Gestatten: Elite. Im Mai des selben Jahres erblickte dieser Blog das Licht der Welt: 

Sonntag, 18. Mai 2008

VON ERLACH

Wir leben in restaurativen Zeiten hier in Deutschland.
Seit ich 2004 aus Kalifornien wieder nach Deutschland übersiedelt bin, wo ich sogar meinen Bankberater und meine Ärztin mit Vornamen angesprochen habe und sie mich liebevoll 'Honey' oder 'Sweetheart' nannten, springen mir die VONs in allen Zeitungen und Zeitschriften entgegen. Immer mit viel Bedeutung und Wichtigkeit gepaart.
Vorallem wenn es um das Berliner Gesellschaftsleben geht, über welches ja neuerdings in jeder Zeitschrift im Flugzeug zu lesen steht, hat das 'von' wieder Hochkonjunktur.

Aber auch bei viel alltäglicheren Dingen drängt das kleine Wort nach vorne, will gehört und gelesen werden.
Neulich war ich bei meinem Zahnarzt in Moabit, dem ich schon 20 Jahre die Treue halte.
Mit mir im Wartezimmer saß ein gut gekleideter junger Herr im dunklen Anzug mit Hornbrille, die FAZ studierend.
Ich war beschäftigt mit meiner Versichertenkarte und mit meiner Angst vor der Behandlung.
Die Sprechstundenhilfe näherte sich und rief in den Raum: "Freiherr von L....... !"
Das riß mich aus meiner Beschäftigung mit mir selbst auf banalsten körperlichen Ebenen und gleichzeitig reagierte ich auf eben diesen... Meine Zähne sind noch fest, sonst wäre mir sicher in diesem Moment die Prothese aus dem Mund gefallen.
So fiel mir anstatt dessen die Kinnlade runter und ich schaute entgeistert dem Freiherrn direkt in die Augen.
Dieser faltete seine Zeitung, erhob sich und schritt maßvoll 'gen Behandlungszimmer, um sich vermutlich eine Goldkrone anpassen zu lassen.
Für den Rest des Tages, ja der Woche, litt ich unter Kopfschmerzen und Schlafstörungen.

Spätestens mit diesem Ereignis wurde mir immer deutlicher: Auch für mich ist es an der Zeit, meinem 'von' nachzuspüren, das mir so lange aus der Biographie gerutscht war.
Ich bekenne hiermit: Ich bin eine von Erlach! Ich hatte es vergessen, verdrängt, sträflich vernachlässigt, hatte mich mit meinem bürgerlichen Namen zufrieden gegeben.
Das soll ab heute anders sein! Ich fühle mich verpflichtet, von Gottes Gnaden. Und Gottes Gnade helfe mir, daß mein 'von' auch mir zu Ruhm und Ehre gereiche!

 


Montag, 17. Juni 2024

... ich weiß halt jetzt nur nicht,

 ... ob diese Partei, die jetzt soviele gewählt haben, tatsächlich in der Lage ist, über die Bitterkeit und den Schmerz über gescheiterte Ehen und zerbrochene Familien hinwegzutrösten... also ich glaube es ja nicht.

Freitag, 14. Juni 2024

Donnerstag, 19. Oktober 2023

Mittwoch, 18. Oktober 2023

Avantgarde

Ingeborg Bachmann, Das dreißigste Jahr, Seite 116, Piper, München, 2. Auflage 1999


" ...Vorurteile - die Rassenvorurteile, Klassenvorurteile, religiösen Vorurteile und alle anderen - bleiben ein Schimpf, selbst wenn sie durch Belehrung und Einsicht schwinden. Die Abschaffung von Unrecht, von Unterdrückung, jede Milderung von Härten, jede Verbesserung eines Zustandes hält doch noch die Schimpflichkeit von einst fest. Die Schändlichkeit, durch das Fortbestehen der Worte festgehalten, wird dadurch jederzeit wieder möglich gemacht. "Keine neue Welt ohne neue Sprache".

Ingeborg Bachmann, Das dreißigste Jahr, Seite 116, Piper, München, 2. Auflage 1999