Mittwoch, 6. Mai 2026

Impressions of my Reading Performance: With or Without (Sin Ellos)

"... Round and around and around and around we go.

The metal of a shopping cart rattles on the pavement.

It's not much of a life you're living. No. ..."

 


With or Without
A performance by Ute Brönner
Curated by Bianca Galanzino
Performed by Ute Brönner and Bianca Galanzino
Special guest: A "Zu-Verschenken-Box“
on invitation for Galería Azur
May 3, 2026
Karl-Marx-Allee 62
10243 Berlin 

 
 
Installation in the Background:
 
 Ute Brönner

15 Céntimos por Kilo
Los Chatarreros de Barcelona
(Die Schrottsammler)

Siebdruck auf Stramin, Siebabdrucke und -drucke auf Gaze, als Wandvries überlagert

ca. 200 x 200 cm

Barcelona, Berlin
2023 / 2026


Mittwoch, 29. April 2026

With or Without: Reading Performance, Leseperformance, Gallery Weekend Berlin

 

Eine Leseperfomance von Ute Brönner 

Kuratiert von Bianca Galanzino

Mit Ute Brönner und Bianca Galanzino


Galería Azur

Karl-Marx-Allee 62 

10243 Berlin 

Gallery Weekend Berlin

3. Mai 2026

17 Uhr


Die ortsspezifische Installation  
15 Céntimos, Los Chatarreros de Barcelona (Die Schrottsammler)  
zeigt hart arbeitende Einwanderer ohne Papiere, die sich tagtäglich auf den Straßen von Barcelona ihren Lebensunterhalt durch Schrottsammeln verdienen.
Die Arbeit entstand im Rahmen meines NEUSTART KULTUR Stipendiums im Jahr 2022, als ich die Folgen der Coronapandemie in Barcelona erforschte und mir vor allem diese Menschen auffielen, die in ihren prekären Lebensumständen besonders hart getroffen wurden und dennoch einfach weitermachten und täglich ihren Einkaufswagen durch die Straßen karrten und einsammelten, was die Menschen auf die Straßen stellten.
Während meiner Leseperformance am Sonntag werde ich Textauszüge lesen, die 2022 während meines 4-monatigen Aufenthaltes in Barcelona entstanden sind. 
Sie reflektieren Fremdsein, die Sehnsucht nach Zugehörigkeit, das Künstler:innendasein, Erwartungsdruck und sie beschreiben Barcelona in der Hitze.
Eine kleine Installation, die Teil der Performance sein wird, nimmt Bezug auf die ganz spezielle Art und Weise des Berliner Recyclings: Die Zu-Verschenken-Boxen.
 
Ich danke Raquel Gonzalez Obregon von der Galería AZUR für die Einladung und für die Gelegenheit, diese Performance zu entwickeln.
Ich danke Bianca Galanzino für die Begleitung des Entstehungsprozesses der Performance und den Dialog.



Mittwoch, 15. April 2026

Exhibition at Galería Azur, Berlin ---- Ausstellung in der Galería Azur, Berlin, Karl-Marx-Allee 62





Ich war leider krank und konnte selbst nicht bei der Vernissage dabei sein.  Danke an alle, die Ihr gekommen seid und danke für die Fotos : )!

Meine Installation  

Ute Brönner

15 Céntimos por Kilo
Los Chatarreros de Barcelona
(Die Schrottsammler)

Siebdruck auf Stramin, Siebabdrucke und -drucke auf Gaze, als Wandvries überlagert

ca. 200 x 200 cm

Barcelona, Berlin
2023 / 2026

wird noch bis zum 21. Mai dort zu sehen sein.

Mein Beitrag wurde kuratiert von Bianca Galanzino. Instagram:  @biancaine 




Montag, 23. Februar 2026

Between Worlds

 "This exhibition emerges at a time when experiences of uncertainty, displacement, and psychological fragmentation have become part of contemporary life. In this context, Brönner’s work offers not answers, but spaces of transition — environments in which withdrawal, reflection, and re-emergence become possible. The exhibition makes visible the quiet processes through which transformation occurs, both within artistic practice and within human experience“. 

 Bianca Galanzino, Curator

Donnerstag, 19. Februar 2026

Coming up: Solo Exhibition Between Worlds, Opening February 28, 2026 - Come along!


 

Between Worlds 
Ute Brönner


Siebdrucke auf Samt, Baumwolle und Gaze entfalten sich als stille Schwellen – zwischen Intimität und Kollektivität, Sichtbarkeit und Verschwinden.
Texturen absorbieren Licht, Bilder erscheinen und lösen sich auf, und der Körper wird eingeladen, langsamer zu werden und nach oben zu schauen.

Diese Ausstellung bewegt sich durch drei Räume:
den intimen und poetischen,
den subtilen und gemeinsamen,
und einen Ort der Begegnung.

Vernissage: Samstag, 28. Februar 2026, 18 Uhr



Cornelius-Fredericks-Straße 7
13351 Berlin

Fahrverbindung: U6, M 13: Seestraße




Erleben Sie eine sinnliche Reise durch Material, Erinnerung und Präsenz.
Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Kuratiert von Bianca Galanzino



Programm

Kurator:innenführung mit Bianca Galanzino

7. März, 16.30 Uhr


Internationaler Frauentag – Nach der Demo
Heisse Schokolade, Tee, Musik und Lesung mit Ute Brönner
8. März 2026, 16 – 18 Uhr


Finissage

14. März 2026, 18 Uhr, Künstler:innengespräch um 18:30 Uhr


Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag 14 – 18 Uhr
u. n. Vereinbarung

Mehr Informationen und Besichtigung nach Vereinbarung: bianca.galanzino@gmail.com.


Bitte beachten: Im Zeitgeist Zentrum sind keine Straßenschuhe erwünscht. 





______________________



Between Worlds 
Ute Brönner


Silk screen prints on velvet, cotton, and gauze unfold as quiet thresholds—between intimacy and collectivity, visibility and disappearance.
Textures absorb light, images appear and dissolve, and the body is invited to slow down and look upward.

This exhibition moves through three spaces:
the intimate and poetic,
the subtle and shared,
and a place of encounter.

 Vernissage: Samstag, February 28th, 2026, 6pm


Cornelius-Fredericks-Straße 7

13351 Berlin


Public transport: U6, M 13: Seestraße



Come and experience a sensory journey through material, memory, and presence.
We would love to welcome you.

Curated by Bianca Galanzino



Program:

Saturday, March 7, 2026, 4:30pm
Curator‘s Tour wirh Bianca Galanzino

International Women‘s Day – We meet after the Rally

Hot Cocoa, Tea, Music and Reading with Ute Brönner 
Sunday, March 8,  4 – 6pm

Finissage 

Saturday, March 14, 2026, 6pm, artist talk at 6:30pm



Opening hours
Mon – Thu 2pm – 6pm and by appointment


For more information please contact: bianca.galanzino@gmail.com.


Please note: Zeitgeist Zentrum has a no-shoe-policy







Samstag, 14. Februar 2026

My reading in Marseille - Meine Lesung in Marseille - Ma lecture publique à Marseille

Grande Librairie Internationale de Marseille, 4. Februar 2026, Ich lese: "La Crèche"


Merci a toute.s!!!

Montag, 11. August 2025

Neuerscheinung

Nouveau___Nouveau___Nouveau___Nouveau___Nouveau___Nouveau________

Les Ateliers d'écriture créative Brigitte Brami présentent les textes de Ute BRÖNNER et plus

Neuerscheinung Juli 2025
Mit 4 literarischen Texten von mir auf Französisch

éditions unicité, Paris
310 Seiten, 25 €, broschiert
 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

In Frankreich zu beziehen über:
oder über mich direkt (und vermutlich auch über Amazon)
 

 

Montag, 12. Mai 2025

Nobel

(...) Jenes mal konnten sie, zum Glück, im ersten Hotel für Touristen übernachten, welches der Senator unter seinem Namen mit Geld des Staates gebaut hatte (...).

 

Sonntag, 11. Mai 2025

So schaut's aus - Über Konstanten in unsicheren Zeiten

 

Beilage der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 11. Mai 2025


















 

Und dazu ein wenig Geschichte:




















 

2008 erschien Julia Friedrichs, Gestatten: Elite. Im Mai des selben Jahres erblickte dieser Blog das Licht der Welt: 

Sonntag, 18. Mai 2008

VON ERLACH

Wir leben in restaurativen Zeiten hier in Deutschland.
Seit ich 2004 aus Kalifornien wieder nach Deutschland übersiedelt bin, wo ich sogar meinen Bankberater und meine Ärztin mit Vornamen angesprochen habe und sie mich liebevoll 'Honey' oder 'Sweetheart' nannten, springen mir die VONs in allen Zeitungen und Zeitschriften entgegen. Immer mit viel Bedeutung und Wichtigkeit gepaart.
Vorallem wenn es um das Berliner Gesellschaftsleben geht, über welches ja neuerdings in jeder Zeitschrift im Flugzeug zu lesen steht, hat das 'von' wieder Hochkonjunktur.

Aber auch bei viel alltäglicheren Dingen drängt das kleine Wort nach vorne, will gehört und gelesen werden.
Neulich war ich bei meinem Zahnarzt in Moabit, dem ich schon 20 Jahre die Treue halte.
Mit mir im Wartezimmer saß ein gut gekleideter junger Herr im dunklen Anzug mit Hornbrille, die FAZ studierend.
Ich war beschäftigt mit meiner Versichertenkarte und mit meiner Angst vor der Behandlung.
Die Sprechstundenhilfe näherte sich und rief in den Raum: "Freiherr von L....... !"
Das riß mich aus meiner Beschäftigung mit mir selbst auf banalsten körperlichen Ebenen und gleichzeitig reagierte ich auf eben diesen... Meine Zähne sind noch fest, sonst wäre mir sicher in diesem Moment die Prothese aus dem Mund gefallen.
So fiel mir anstatt dessen die Kinnlade runter und ich schaute entgeistert dem Freiherrn direkt in die Augen.
Dieser faltete seine Zeitung, erhob sich und schritt maßvoll 'gen Behandlungszimmer, um sich vermutlich eine Goldkrone anpassen zu lassen.
Für den Rest des Tages, ja der Woche, litt ich unter Kopfschmerzen und Schlafstörungen.

Spätestens mit diesem Ereignis wurde mir immer deutlicher: Auch für mich ist es an der Zeit, meinem 'von' nachzuspüren, das mir so lange aus der Biographie gerutscht war.
Ich bekenne hiermit: Ich bin eine von Erlach! Ich hatte es vergessen, verdrängt, sträflich vernachlässigt, hatte mich mit meinem bürgerlichen Namen zufrieden gegeben.
Das soll ab heute anders sein! Ich fühle mich verpflichtet, von Gottes Gnaden. Und Gottes Gnade helfe mir, daß mein 'von' auch mir zu Ruhm und Ehre gereiche!

 


Montag, 17. Juni 2024

... ich weiß halt jetzt nur nicht,

 ... ob diese Partei, die jetzt soviele gewählt haben, tatsächlich in der Lage ist, über die Bitterkeit und den Schmerz über gescheiterte Ehen und zerbrochene Familien hinwegzutrösten... also ich glaube es ja nicht.

Freitag, 14. Juni 2024

Donnerstag, 19. Oktober 2023

Mittwoch, 18. Oktober 2023

Avantgarde

Ingeborg Bachmann, Das dreißigste Jahr, Seite 116, Piper, München, 2. Auflage 1999


" ...Vorurteile - die Rassenvorurteile, Klassenvorurteile, religiösen Vorurteile und alle anderen - bleiben ein Schimpf, selbst wenn sie durch Belehrung und Einsicht schwinden. Die Abschaffung von Unrecht, von Unterdrückung, jede Milderung von Härten, jede Verbesserung eines Zustandes hält doch noch die Schimpflichkeit von einst fest. Die Schändlichkeit, durch das Fortbestehen der Worte festgehalten, wird dadurch jederzeit wieder möglich gemacht. "Keine neue Welt ohne neue Sprache".

Ingeborg Bachmann, Das dreißigste Jahr, Seite 116, Piper, München, 2. Auflage 1999

Freitag, 14. Juli 2023

on the way to something new

Ute Brönner, silk screen printing on textile in the process of making, July 2023

 

Derzeit arbeite ich in der Druckwerkstatt des Künstlerhauses Bethanien in Berlin-Kreuzberg an einem neuen Werk: Die Abbildung eines Demonstrationsbanners anlässlich der Demonstration am 5. Juni 2023 gegen das geplante Abschiebezentrum am BER, Flughafen Berlin-Brandenburg. Die klimatischen Rahmenbedingungen der Demonstration: Circa 30 Grad im Schatten und sengende Hitze in praller Sonne.

Der Protest, der weit außerhalb des Stadtzentrums von Berlin, vor dem bestehenden Abschiebegefängnis und neben dem Rollfeld des Flughafens, dort, wo das neue Abschiebezentrum durch die Brandenburger Regierung gebaut werden soll, stattfand, wird dadurch auf neue Weise im Kontext der urbanen (Kultur-) Diskussion sichtbar gemacht.

Die genaue Durcharbeitung, die Liebe und Fürsorge, mit der das Banner gemacht ist, versetzten mich in bewunderndes Staunen und haben mich dazu veranlasst, ihm ein Kunstwerk zu widmen und es im Kontext des Protestes wiederum auf Textil zu drucken. Die Gegenstände, mit denen das Banner auf dem rissigen Beton, der glaube ich noch aus DDR-Zeiten stammt, fixiert ist, zeugen weit draußen in einem Irgendwo aus Baracken und Stacheldraht von Menschlichkeit: Wasser sowie benutzte Teller, aus denen vor Kurzem von irgendjemandem aus der Demo gegessen wurde.

Das Banner wird die Größe 110x150 cm haben und in Schwarz-Weiß gedruckt. Die Buchstaben werden in Rot hervorgehoben. 

Ich kann die Größe dieses Drucksiebes nicht alleine bewältigen. Zu groß, zu schwer. Das geht nur gemeinschaftlich. Mit Hilfe. Auch beim Ausschneiden und Isolieren der Buchstaben mit Skalpellen, als Vorbereitung für die beiden Drucksiebe, hatte ich heute Hilfe. Wir führten während der Arbeit leise Gespräche, u.a. auch über den Protest. Wir entdeckten immer neue Dinge im Motiv und fanden es zunehmend vielschichtig: Die Menschlichkeit im Vordergrund, die Risse im Beton sowie den Stacheldraht, die Polizeifahrzeuge und das bestehende Abschiebegefängnis im Hintergrund. 

Die Ausschneidearbeit und das anschließende Fixieren der Buchstaben in der richtigen Anordnung auf einer Folie erfordern Präzision und Geduld. Die Leute in der Druckwerkstatt blieben immer mal wieder stehen und erkundigten sich, wie wir vorankommen. Und ich dachte bei all dem, dass dieses abgebildete Banner höchstwahrscheinlich genau so entstanden ist: in gemeinschaftlicher Handarbeit irgendwo in Berlin auf einem großen Tisch, begleitet von Gesprächen und hin und wieder vielleicht heiterem Lachen und Kaffeepausen.

Nächste Woche beginne ich mit dem Druck.
 

Mittwoch, 21. Juni 2023

antarctica

Ute Brönner, antarctica
Ute Brönner, antarctica, 2008
Acryl auf Leinwand
30x30cm
/aus der Serie blackmeetswhite, insges. 18 Leinwände
30x30 cm



Dienstag, 13. Juni 2023

Mittwoch, 7. Juni 2023

Quizfrage im Juni 2023

 Was unterscheidet TRUMP von der EU?

Für Antwort bitte nach unten scrollen*









*Antwort: TRUMP wollte Mauern. Die EU will Zäune aus Stacheldraht. #GEAS


Sonntag, 4. Juni 2023

Sunday thoughts

The body is a living creative process and not a machine. We are at any given moment of our being connected to the liquids on the planet and in the universe. IF we tune into it. Good news in the age of AI. No machine can ever be as vivid, as flexible, as creative, as surprising, as orchestrated, as simultaneous, as lush, as empathetic... as a human being. And why should we aim for it anyways. Modern wars are made by machines and machine like people, by machine guns, drones, computers, tanks. This text is an ongoing process, a linear way of describing a complex and non-linear world ...

Dienstag, 30. Mai 2023

(Dis-) Kontinuitäten

Ich sitze in einer Kirche voller alter Menschen. Diesmal sind es mehr als sonst. Vorallem sind es viele Männer so zwischen 70 und 90. In Uniform. Ein Verein feiert sein Bestehen. 100 Jahre. Da ist viel passiert in diesen hundert Jahren. Viel Bedenkenswertes. Man beschenkt sich mit einem Dankgottesdienst für alle Verdienste dieser Zeit und ist etwas melancholisch, auch wie es wohl weitergehen mag. Eine Blaskapelle spielt auf. Alles wirkt etwas müde. Die aktiven Zeiten des Vereins sind längt vorbei. Nachwuchs ist nicht in Sicht. Das wissen alle. Am Ende des Gottesdienstes gehe ich nach vorne zum Altar, wo allerlei Memorabilien aus den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut sind. Die Vereinsgruppe ist längst wieder draußen. Es gibt viel zu entdecken. Auch eine Urkunde aus 1940. "Das war während des Nationalsozialismus", sage ich laut. Eine Frau aus dem Ort, die neben mir steht und die Kerzen ausbläst, schaut mich überrascht an. Sie hat einen sogenannten Migrationshintergrund. Eine Person of Color. Fragen entstehen. Sie werden immer mehr in meinem Kopf. Fast wie bei einer Kunstinstallation. Nur ist diese gänzlich unbeabsichtigt. Am Ende des Tages denke ich "Kontinuitäten". Ich denke "NSU-Komplex". Ich denke "Erneuerung der Gesellschaft". Ich denke "Abwehrreflex". Ich denke "Abschiebegefängnis". Ich denke, dass ich zu wenig gefragt habe und jetzt alle schon tot sind oder sich nicht mehr erinnern. (Un-) Seeliges Vergessen.

Freedom of Movement is Everybody´s Right