Am Samstag war ich bei Barbara Wien und Wilma Lukatsch zur Eröffnung der sehr gelungenen Ausstellung von Eva von Platen. Sehr angeregt und auch heiter verabschiedete ich mich von Barbara Wien im Gespräch und - gab ihr zum Abschied die Hand.
Und geriet in totale Verunsicherung und in plötzliche Kulturverwirrung.
Ich befand mich in Schöneberg, im "alten Westen" und wusste nicht mehr, "ob man das tut", die Hand geben. Ich wohne jetzt 7 lange Jahre im Ostteil der Stadt, wo in der "Osttradition" alle allen die Hand geben - oder ist das auch schon vorbei, vorbeigegangen während der 7 Jahre, outdated, Kulturverwischung?
Und vorher lebte ich in Kalifornien, wo der Handschlag auch dazu gehörte: "Hi, good to meet you".
Aber im guten alten Westen Berlins, gibt man sich da die Hand, zur Begrüßung und zum Abschied?
Also ich weiß es nicht mehr! Hilfe! Ich brauche einen Knigge! Der Irrwitz ist da!
Montag, 13. Februar 2012
Freitag, 10. Februar 2012
Reflexe
Bei allen körperlichen Einschränkungen und Wehwechen, die mich beschäftigen,
bin ich froh, dass meine Reflexe alle gut funktionieren,
bin ich froh über alle Zeichen und Signale, mit dem mein Körper mir Unbehagen oder Behagen zum Ausdruck gibt.
Körper ist Kontext.
bin ich froh, dass meine Reflexe alle gut funktionieren,
bin ich froh über alle Zeichen und Signale, mit dem mein Körper mir Unbehagen oder Behagen zum Ausdruck gibt.
Körper ist Kontext.
Samstag, 14. Januar 2012
just consider that:
Die menschliche Augenhöhle besteht aus 8! verschiedenen Knochen.
Our eye-socket (orbit) is formed by 8! different bones.
We are an ongoing transformation
Our eye-socket (orbit) is formed by 8! different bones.
We are an ongoing transformation
Donnerstag, 12. Januar 2012
Kunst Index
Untenstehender Aufruf erreichte mich heute.
Bin nicht ganz sicher, wie ich das finden soll.
Bücherverbrennung und Entartete Kunst hatten wir schon.
Das weckt keine guten Erinnerungen. Mir bereitet es Bauchschmerzen, genauso wie das Buch, um das es geht, selbst.
Und beim 2. Nachdenken: Wieso fühlt sich ein tschechischer Künstler dazu berufen, so eine Aktion zu machen?
Es ist die Gesellschaft der in Deutschland lebenden Menschen, die durch gelebte Akzeptanz von Vielfalt solch einem Buch den Nährboden entzieht.
Und: Ein Skandälchen hat ja schon immer zur PR im Kunstbetrieb gehört.
Als Frau sollte ich wohl was Offensichtlicheres mit Sex machen, das geht immer irgendwie.
Die berlin biennale schreibt:
„DEUTSCHLAND SCHAFFT ES AB“ – BUCHSAMMELAKTION
Mit mehr als 1,3 Millionen verkauften Exemplaren ist Deutschland schafft sich ab von Thilo Sarrazin das erfolgreichste politische Sachbuch eines deutschen Autors der Nachkriegszeit. Im Rahmen der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst initiiert der tschechische Künstler Martin Zet jetzt die Kampagne „Deutschland schafft es ab“. Er ruft dazu auf, möglichst viele Exemplare des Buches zu sammeln und sich seiner so zu entledigen. „Ab einem bestimmten Moment ist es nicht mehr wichtig, was die Qualität oder wahre Intention eines Buches ist, sondern welchen Effekt es in der deutschen Gesellschaft hat. Das Buch weckte und förderte anti-migrantische und hauptsächlich anti-türkische Tendenzen in diesem Land. Ich schlage vor, das Buch als aktives Werkzeug zu benutzen, welches den Menschen ermöglicht, ihre eigene Position zu bekunden.”, erklärt Martin Zet. Der Künstler ruft dazu auf, mindestens 60.000 Exemplare zu sammeln, was weniger als 5 Prozent der kompletten Auflage entspricht. Die Bücher werden in einer Installation in der 7. Berlin Biennale gezeigt; nach Ende der Ausstellung werden sie recycelt.
Bitte geben Sie Ihr Exemplar in einer der teilnehmenden Sammelstellen ab oder schicken Sie es uns per Post und lassen Sie es Teil der Installation werden!
Die erste Sammelstelle in Berlin gibt es ab dem 12. Januar 2012 in den KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin-Mitte (zugänglich täglich von 10 bis 20 Uhr).
Weitere Sammelstellen in Berlin sind:
- Buchhandlung Pro qm | Almstadtstraße 48–50 | Mitte
- C/O Berlin | Postfuhramt | Oranienburger Straße 35/36 | Mitte
- Haus der Kulturen der Welt | John-Foster-Dulles-Allee 10 | Mitte
- ifa-Galerie Berlin | Linienstraße 139/140, Mitte
- Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) | Chausseestraße 128/129 | Mitte
- Berlinische Galerie | Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur | Alte Jakobstraße 124–128 | Kreuzberg
- Kunstraum Kreuzberg / Bethanien | Mariannenplatz 2 | Kreuzberg
- Kulturnetzwerk Neukölln e.V. | Karl-Marx-Straße 131 | Neukölln
- Freie Volksbühne Berlin | Ruhrstraße 6 | Wilmersdorf
- Theater an der Parkaue | Parkaue 29 | Lichtenberg
- Schlossplatztheater | Alt-Köpenick 31 | Köpenick
- Alte Möbelfabrik | Karlstraße 12 | Köpenick
Sammelstellen deutschlandweit:
- Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig | Karl-Tauchnitz-Straße 9–11 | 04107 Leipzig
- dieschönestadt | Am Steintor 19 | 06112 Halle an der Saale
- Stiftung Bauhaus Dessau | Gropiusallee 38 | 06846 Dessau
- Kunstverein in Hamburg | Klosterwall 23 | 20095 Hamburg
- Kunstverein Harburger Bahnhof | im Bahnhof über Gleis 3 & 4 | Hannoversche Straße 85 | 21079 Hamburg
- Kunstverein Hannover | Sophienstraße 2 | 30159 Hannover
- Hartware MedienKunstVerein (HMKV) | Hoher Wall 15 | 44137 Dortmund
- Frankfurter Kunstverein | Steinernes Haus am Römerberg | Markt 44 | 60311 Frankfurt/Main
Schließen Sie sich unserer Aktion an und richten auch Sie eine Sammelstelle ein! Wir kümmern uns um den Transport der Bücher nach Berlin.
Bitte verbreiten Sie diese Information zusätzlich über die Ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle."
Bin nicht ganz sicher, wie ich das finden soll.
Bücherverbrennung und Entartete Kunst hatten wir schon.
Das weckt keine guten Erinnerungen. Mir bereitet es Bauchschmerzen, genauso wie das Buch, um das es geht, selbst.
Und beim 2. Nachdenken: Wieso fühlt sich ein tschechischer Künstler dazu berufen, so eine Aktion zu machen?
Es ist die Gesellschaft der in Deutschland lebenden Menschen, die durch gelebte Akzeptanz von Vielfalt solch einem Buch den Nährboden entzieht.
Und: Ein Skandälchen hat ja schon immer zur PR im Kunstbetrieb gehört.
Als Frau sollte ich wohl was Offensichtlicheres mit Sex machen, das geht immer irgendwie.
Die berlin biennale schreibt:
„DEUTSCHLAND SCHAFFT ES AB“ – BUCHSAMMELAKTION
Mit mehr als 1,3 Millionen verkauften Exemplaren ist Deutschland schafft sich ab von Thilo Sarrazin das erfolgreichste politische Sachbuch eines deutschen Autors der Nachkriegszeit. Im Rahmen der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst initiiert der tschechische Künstler Martin Zet jetzt die Kampagne „Deutschland schafft es ab“. Er ruft dazu auf, möglichst viele Exemplare des Buches zu sammeln und sich seiner so zu entledigen. „Ab einem bestimmten Moment ist es nicht mehr wichtig, was die Qualität oder wahre Intention eines Buches ist, sondern welchen Effekt es in der deutschen Gesellschaft hat. Das Buch weckte und förderte anti-migrantische und hauptsächlich anti-türkische Tendenzen in diesem Land. Ich schlage vor, das Buch als aktives Werkzeug zu benutzen, welches den Menschen ermöglicht, ihre eigene Position zu bekunden.”, erklärt Martin Zet. Der Künstler ruft dazu auf, mindestens 60.000 Exemplare zu sammeln, was weniger als 5 Prozent der kompletten Auflage entspricht. Die Bücher werden in einer Installation in der 7. Berlin Biennale gezeigt; nach Ende der Ausstellung werden sie recycelt.
Bitte geben Sie Ihr Exemplar in einer der teilnehmenden Sammelstellen ab oder schicken Sie es uns per Post und lassen Sie es Teil der Installation werden!
Die erste Sammelstelle in Berlin gibt es ab dem 12. Januar 2012 in den KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin-Mitte (zugänglich täglich von 10 bis 20 Uhr).
Weitere Sammelstellen in Berlin sind:
- Buchhandlung Pro qm | Almstadtstraße 48–50 | Mitte
- C/O Berlin | Postfuhramt | Oranienburger Straße 35/36 | Mitte
- Haus der Kulturen der Welt | John-Foster-Dulles-Allee 10 | Mitte
- ifa-Galerie Berlin | Linienstraße 139/140, Mitte
- Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) | Chausseestraße 128/129 | Mitte
- Berlinische Galerie | Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur | Alte Jakobstraße 124–128 | Kreuzberg
- Kunstraum Kreuzberg / Bethanien | Mariannenplatz 2 | Kreuzberg
- Kulturnetzwerk Neukölln e.V. | Karl-Marx-Straße 131 | Neukölln
- Freie Volksbühne Berlin | Ruhrstraße 6 | Wilmersdorf
- Theater an der Parkaue | Parkaue 29 | Lichtenberg
- Schlossplatztheater | Alt-Köpenick 31 | Köpenick
- Alte Möbelfabrik | Karlstraße 12 | Köpenick
Sammelstellen deutschlandweit:
- Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig | Karl-Tauchnitz-Straße 9–11 | 04107 Leipzig
- dieschönestadt | Am Steintor 19 | 06112 Halle an der Saale
- Stiftung Bauhaus Dessau | Gropiusallee 38 | 06846 Dessau
- Kunstverein in Hamburg | Klosterwall 23 | 20095 Hamburg
- Kunstverein Harburger Bahnhof | im Bahnhof über Gleis 3 & 4 | Hannoversche Straße 85 | 21079 Hamburg
- Kunstverein Hannover | Sophienstraße 2 | 30159 Hannover
- Hartware MedienKunstVerein (HMKV) | Hoher Wall 15 | 44137 Dortmund
- Frankfurter Kunstverein | Steinernes Haus am Römerberg | Markt 44 | 60311 Frankfurt/Main
Schließen Sie sich unserer Aktion an und richten auch Sie eine Sammelstelle ein! Wir kümmern uns um den Transport der Bücher nach Berlin.
Bitte verbreiten Sie diese Information zusätzlich über die Ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle."
Freitag, 9. Dezember 2011
SPREADING BEAUTY

The postcards of VANISHING BEAUTY are part of the installation. They carry the title of the installation and the deeper meaning of it.
Everyone can pick one up in front of the gallery window and take it home as part of the installation.
I like the idea that the postcards are spreading across the world, being displayed in different places.
This is a photograph sent back to me from a friend in California.
She is an art teacher and pinned it on her board in the art room, so that the children can benefit from it.
How nice!!
Mittwoch, 23. November 2011
VANISHING BEAUTY is online!
Please take a look, either from the street or on the net:
WWW.BERLIN-WEEKLY.COM
We had a great opening party yesterday. Thank you all for coming and staying so long, although it was freezing. I hope you stay healthy!
What others say:
http://de-de.facebook.com/berlinartparasites
I love BERLIN-WEEKLY art installations!
This week is Ute Brönner chance to intrigue peoples eyes while they're walking through Linienstrasse, in Mitte.
"Although we want it to last forever, we know it never will"
... Entirely made of red cabbages, the window becomes a view on a garden, so alive and vital even so the vegetables are not connected with mother earth anymore.
Mittwoch, 9. November 2011
The Return
Some day, if you are lucky,
you'll return from a thunderous journey trailing snake scales, wing fragments and the musk of Earth and moon.
Eyes will examine you for signs
of damage, or change
and you, too, will wonder
if your skin shows traces
of fur, or leaves,
if thrushes have built a nest
of your hair, if Andromeda
burns from your eyes.
Do not be surprised by prickly questions
from those who barely inhabit
their own fleeting lives, who barely taste
their own possibility, who barely dream.
If your hands are empty, treasureless,
if your toes have not grown claws,
if your obedient voice has not
become a wild cry, a howl,
you will reassure them. We warned you,
they might declare, there is nothing else,
no point, no meaning, no mystery at all,
just this frantic waiting to die.
And yet, they tremble, mute,
afraid you've returned without sweet
elixir for unspeakable thirst, without
a fluent dance or holy language
to teach them, without a compass
bearing to a forgotten border where
no one crosses without weeping
for the terrible beauty of galaxies
and granite and bone. They tremble,
hoping your lips hold a secret,
that the song your body now sings
will redeem them, yet they fear
your secret is dangerous, shattering,
and once it flies from your astonished
mouth, they-like you-must disintegrate
before unfolding tremulous wings.
-Geneen Marie Haugen
an mich gesendet
von Beth Pettengill Riley, die mich als erste Continuum Movement gelehrt hat.
www.themovingwell.com
Freitag, 28. Oktober 2011
Vanishing Beauty

Ute Brönner
zeigt
Vanishing Beauty
Ortsspezifische Rauminstallation für BERLIN-WEEKLY.com
vom 20. November 2011 bis zum 10. Dezember 2011
Gardens are symbolizing the cycle of life and death.
During the month of November the Berlin based landscape architect and artist Ute Brönner will present this theme inside the online/offline-gallery berlin-weekly.com in Berlin-Mitte.
For the specific site of the window gallery she is going to create a Flower Bed, a typical part of the representative gardens throughout European garden history.
As material she is using red cabbage: organic, ornamental and yet no longer connected to the vital life forces.
Standing in front of the gallery suddenly might feel like standing inside a building rather than outside, overlooking the garden from the window of a dining room.
Contact:
Gallery
Stefanie Seidl
berlin-weekly.com
Linienstr.160
10115 Berlin
0173 9888186
info@berlin-weekly.com
Opening hours:
online: 24/7
offline: from outside 24/7, please contact the gallery if you want to visit the site.
Mittwoch, 7. September 2011
Grundlagenforschung
Was ist Körper? Was ist Leinwand? Was ist Film? Was bewirkt Klang? Wo entsteht Sprache?
Ich untersuche diese Medien als Phänomene unseres kulturellen Kontextes und hinterfrage sie als gesellschaftlich vereinbarte Setzungen.
Sie sind die „Gerüste“ meiner künstlerischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen.
Ich arbeite häufig in Serien mit festgelegten, gleichen Formaten oder festgelegten Zeiteinheiten.
Zustandsbefragungen zu Beginn der Untersuchungen dienen mir als Referenzpunkt für Entwicklung.
Diese Konstanten sind die Bedingung dafür, die „Gerüste“ neu zu verhandeln, sie bis an die Grenzen ihrer Auflösung auszuloten und in neuer Weise sichtbar zu machen.

Dekonstruktion: Aufschneiden / 24 Türchen, 2010,
Leinwand, mit Skalpell bearbeitet, 40x40 cm
(Foto: J. Beckitt)
Ich untersuche diese Medien als Phänomene unseres kulturellen Kontextes und hinterfrage sie als gesellschaftlich vereinbarte Setzungen.
Sie sind die „Gerüste“ meiner künstlerischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen.
Ich arbeite häufig in Serien mit festgelegten, gleichen Formaten oder festgelegten Zeiteinheiten.
Zustandsbefragungen zu Beginn der Untersuchungen dienen mir als Referenzpunkt für Entwicklung.
Diese Konstanten sind die Bedingung dafür, die „Gerüste“ neu zu verhandeln, sie bis an die Grenzen ihrer Auflösung auszuloten und in neuer Weise sichtbar zu machen.

Dekonstruktion: Aufschneiden / 24 Türchen, 2010,
Leinwand, mit Skalpell bearbeitet, 40x40 cm
(Foto: J. Beckitt)